The Prague Post - Russland schließt Goethe-Institute - Wadephul äußert Bedauern

EUR -
AED 4.266181
AFN 76.669898
ALL 92.002587
AMD 422.549665
ANG 2.079113
AOA 1066.400914
ARS 1754.987565
AUD 1.614971
AWG 2.090982
AZN 1.999967
BAM 1.956501
BBD 2.338038
BDT 142.658687
BGN 1.970595
BHD 0.437661
BIF 3469.143687
BMD 1.161656
BND 1.472653
BOB 14.109937
BRL 5.896682
BSD 1.160816
BTN 109.614353
BWP 15.595524
BYN 3.582546
BYR 22768.466492
BZD 2.334617
CAD 1.602058
CDF 2641.606798
CHF 0.938938
CLF 0.027666
CLP 1088.843616
CNY 7.805344
CNH 7.8051
COP 3676.956323
CRC 526.097664
CUC 1.161656
CUP 30.783896
CVE 110.305019
CZK 24.220775
DJF 206.712327
DKK 7.47458
DOP 68.104122
DZD 154.48774
EGP 59.162353
ERN 17.424847
ETB 189.4887
FJD 2.552043
FKP 0.860422
GBP 0.8607
GEL 3.026049
GGP 0.860422
GHS 13.140598
GIP 0.860422
GMD 85.962854
GNF 10203.701944
GTQ 8.861291
GYD 242.854973
HKD 9.109042
HNL 31.144031
HRK 7.53671
HTG 151.807036
HUF 367.365707
IDR 20494.988646
ILS 3.508144
IMP 0.860422
INR 109.829502
IQD 1520.638604
IRR 1596812.961578
ISK 140.618072
JEP 0.860422
JMD 184.005966
JOD 0.823643
JPY 181.18762
KES 150.353407
KGS 101.585464
KHR 4700.624476
KMF 494.86597
KPW 1045.491149
KRW 1576.431693
KWD 0.358905
KYD 0.967343
KZT 529.494382
LAK 26018.103512
LBP 103950.171276
LKR 381.030039
LRD 206.623185
LSL 18.643003
LTL 3.430069
LVL 0.702675
LYD 7.368483
MAD 10.879766
MDL 20.094117
MGA 4981.743069
MKD 61.552066
MMK 2438.696824
MNT 4177.431208
MOP 9.375981
MRU 46.478862
MUR 54.473379
MVR 17.959349
MWK 2012.804263
MXN 19.758672
MYR 4.69495
MZN 74.227489
NAD 18.642762
NGN 1536.983637
NIO 42.714578
NOK 10.804939
NPR 175.385631
NZD 1.978249
OMR 0.446655
PAB 1.160806
PEN 3.900931
PGK 5.149735
PHP 72.621534
PKR 321.917765
PLN 4.326235
PYG 6910.358388
QAR 4.242948
RON 5.254061
RSD 117.308741
RUB 100.947996
RWF 1711.606243
SAR 4.330518
SBD 9.304848
SCR 15.809783
SDG 698.739418
SEK 11.121286
SGD 1.472678
SHP 0.860632
SLE 28.634768
SLL 24359.354107
SOS 663.440699
SRD 43.879835
STD 24043.943216
STN 24.508786
SVC 10.157685
SYP 15103.857101
SZL 18.637682
THB 38.310265
TJS 10.725853
TMT 4.065798
TND 3.390716
TOP 2.79699
TRY 56.123684
TTD 7.860953
TWD 36.82406
TZS 3075.52382
UAH 51.971713
UGX 4393.575096
USD 1.161656
UYU 46.726953
UZS 13697.674784
VES 929.527054
VND 30287.287888
VUV 137.56827
WST 3.143894
XAF 656.183769
XAG 0.017659
XAU 0.000261
XCD 3.139435
XCG 2.092014
XDR 0.821351
XOF 656.19507
XPF 119.331742
YER 275.37065
ZAR 18.631756
ZMK 10456.290805
ZMW 22.055717
ZWL 374.052904
  • MDAX

    214.8400

    32173.25

    +0.67%

  • Goldpreis

    114.1000

    4528.7

    +2.52%

  • Euro STOXX 50

    -1.8500

    6360.3

    -0.03%

  • TecDAX

    30.8400

    4043.54

    +0.76%

  • SDAX

    134.6400

    18593.61

    +0.72%

  • DAX

    68.6500

    25907.98

    +0.26%

  • EUR/USD

    0.0037

    1.1629

    +0.32%

Russland schließt Goethe-Institute - Wadephul äußert Bedauern

Russland schließt Goethe-Institute - Wadephul äußert Bedauern

Russland hat auf die deutschen Strafmaßnahmen im Zusammenhang mit dem versuchten Sprengstoffanschlag am Leipziger Flughafen reagiert: Das seit mehr als drei Jahrzehnten in Russland aktive Goethe-Institut muss seine verbliebenen Standorte in dem Land schließen, wie Außenminister Sergej Lawrow am Donnerstag ankündigte. Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) äußerte sein Bedauern über die Entscheidung - und bekam bei einem Außenministertreffen in Weimar demonstrativen Rückhalt von seinen Kollegen aus Frankreich und Polen.

Textgröße:

"Das Goethe-Institut hat in Russland eine wichtige Funktion als Kulturbrücke übernommen, und wir wären bereit gewesen, das fortzusetzen", sagte Wadephul. "Ich bedaure, dass Russland diesen Schritt gegangen ist." Das erste Goethe-Institut in Russland war 1992 eröffnet worden. Schwerpunktmäßig widmen sich die Institute dem Kulturaustausch und der Sprachvermittlung.

Die Schließung der Goethe-Standorte war von der Bundesregierung erwartet worden. Russlands Führung reagierte damit auf Strafmaßnahmen, welche die Bundesregierung am Dienstag verhängt hatte, weil sie Russland als Drahtzieher des versuchten Flughafen-Anschlags betrachtet. Die Bundesregierung ordnete die Schließung des russischen Generalkonsulats in Bonn an und kündigte einen Vertrag für das Russische Haus in Berlin.

Im Gegenzug würden die Zweigstellen des deutschen Kulturinstituts in Russland nun "natürlich" geschlossen, sagte Russlands Außenminister Lawrow laut Meldungen russischer Nachrichtenagenturen. Er nannte Standorte in Moskau, St. Petersburg und Jekaterinburg. Der russische Präsident Wladimir Putin hatte zuvor die von Deutschland angekündigten Sanktionen als "schweren Fehler" bezeichnet, das Außenministerium in Moskau hatte von "antirussischen Entscheidungen" gesprochen.

Das Verhalten Russlands war auch ein zentrales Thema des Außenministertreffens im Format des so genannten Weimarer Dreiecks, in dem Deutschland, Polen und Frankreich zusammenarbeiten. "Wir haben es sicher mit Staatsterrorismus zu tun", sagte Polens Außenminister Radoslaw Sikorski. "Russland ist der Aggressor gegen uns."

"Wer hier die Eskalation sucht, das sind nicht die Ukrainer oder die Europäer - das ist systematisch Wladimir Putin, der immer noch eine Schippe drauf legt", sagte der französische Außenamtschef Jean-Noël Barrot. "Der Angriff auf einen Flughafen mit einer Sprengstoffdrohne ist ein schwerwiegender Angriff, der natürlich Konsequenzen nach sich ziehen muss."

Sikorski warf Russland vor, in den vergangenen Tagen und Wochen wiederholt den polnischen Luftraum verletzt zu haben und für Anschläge in Polen verantwortlich zu sein. "Wir sind nicht damit einverstanden, dass unsere Grenzen straflos verletzt werden, wir sind nicht einverstanden mit Anschlägen", sagte Sikorski. "Wir können kein Business-as-usual mit Russland führen in anderen Bereichen, solange Russland diese wahnsinnige kriminelle Idee des Wiederaufbaus des Imperiums nicht aufgegeben hat."

Frankreichs Außenminister Barrot sagte die Unterstützung seines Landes und der gesamten EU zu. "Wenn Polen und Deutschland angegriffen werden, so wie sie eben bei den entsprechenden Vorfällen angegriffen worden sind, dann ist es auch so, dass die gesamte Union angegriffen wird", sagte er. "Wir sind solidarisch bei der Verurteilung und auch bei den Maßnahmen, die ergriffen werden als Vergeltungsmaßnahmen."

Anlass des Treffens der drei Außenminister war der 35. Geburtstag des Weimarer Dreiecks. Am Morgen hatten die drei Minister gemeinsam das Wohnhaus von Johann Wolfgang von Goethe in Weimar besichtigt.

Unisono würdigten die drei Minister die enge Zusammenarbeit von Deutschland, Polen und Frankreich. Es habe sich eine "ungewöhnlich enge Freundschaft entwickelt, wie sie unter Staaten eher eine Ausnahmeerscheinung ist", sagte Wadephul. Er kündigte eine gemeinsame Teilnahme Deutschlands, Frankreichs und Polens bei der Leipziger Buchmesse im nächsten Jahr an. Frankreichs Außenminister Barrot sprach von "großer Freude" über die Ankündigung.

I.Mala--TPP