The Prague Post - Bauministerin Hubertz will Gesetz gegen Vergesellschaftung "so schnell es geht"

EUR -
AED 4.134297
AFN 73.173203
ALL 91.291163
AMD 406.964222
ANG 2.014844
AOA 1032.308779
ARS 1703.246227
AUD 1.617742
AWG 2.02775
AZN 1.938396
BAM 1.955628
BBD 2.267361
BDT 138.481516
BGN 1.967614
BHD 0.425774
BIF 3369.303787
BMD 1.125746
BND 1.440112
BOB 13.142728
BRL 5.724526
BSD 1.125731
BTN 106.844454
BWP 15.422507
BYN 3.390092
BYR 22064.622187
BZD 2.264101
CAD 1.593696
CDF 2604.411214
CHF 0.927085
CLF 0.028046
CLP 1103.805609
CNY 7.532588
CNH 7.525184
COP 3574.648914
CRC 511.568658
CUC 1.125746
CUP 27.017625
CVE 110.258245
CZK 24.328441
DJF 200.463267
DKK 7.476029
DOP 69.054542
DZD 151.38743
EGP 60.17224
ERN 16.88619
ETB 183.877401
FJD 2.552798
FKP 0.8493
GBP 0.844022
GEL 2.916054
GGP 0.8493
GHS 13.145728
GIP 0.8493
GMD 82.741348
GNF 9903.393258
GTQ 8.601473
GYD 235.52034
HKD 8.835283
HNL 30.220343
HRK 7.53439
HTG 147.418349
HUF 363.08518
IDR 20295.73745
ILS 3.482834
IMP 0.8493
INR 106.854123
IQD 1706.549969
IRR 2021701.967645
ISK 136.23761
JEP 0.8493
JMD 178.944268
JOD 0.798125
JPY 177.866191
KES 146.178116
KGS 98.44667
KHR 4575.557095
KMF 495.327903
KPW 1013.171383
KRW 1499.662904
KWD 0.349825
KYD 0.938109
KZT 509.428789
LAK 25329.32317
LBP 100807.841995
LKR 372.847157
LRD 191.933126
LSL 18.505066
LTL 3.324035
LVL 0.680952
LYD 7.229557
MAD 10.93693
MDL 20.195045
MGA 5066.464571
MKD 61.646223
MMK 2363.836759
MNT 4050.89541
MOP 9.100579
MRU 45.005243
MUR 53.169141
MVR 17.404245
MWK 1952.037056
MXN 20.694747
MYR 4.594506
MZN 71.904705
NAD 18.504573
NGN 1498.919501
NIO 41.427462
NOK 10.625438
NPR 170.945453
NZD 1.987567
OMR 0.432838
PAB 1.125691
PEN 3.872263
PGK 5.111687
PHP 70.910177
PKR 311.637407
PLN 4.370551
PYG 6429.434756
QAR 4.114838
RON 5.334464
RSD 117.438434
RUB 94.224552
RWF 1661.539166
SAR 4.224393
SBD 9.078745
SCR 15.635556
SDG 677.142806
SEK 11.146552
SGD 1.440037
SHP 0.849652
SLE 27.783393
SLL 23606.336326
SOS 643.337726
SRD 42.374773
STD 23300.669948
STN 24.498499
SVC 9.850397
SYP 14636.949527
SZL 18.49721
THB 37.612862
TJS 10.373634
TMT 3.951369
TND 3.358305
TOP 2.710526
TRY 55.754147
TTD 7.642362
TWD 36.47575
TZS 2974.78731
UAH 50.494706
UGX 4649.63253
USD 1.125746
UYU 45.317224
UZS 13571.168548
VES 989.430115
VND 29150.630572
VUV 134.455495
WST 3.130563
XAF 655.957
XAG 0.019476
XAU 0.0002696233
XCD 3.042385
XCG 2.028876
XDR 0.795961
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 265.844895
ZAR 18.498248
ZMK 10133.069844
ZMW 22.536818
ZWL 362.489762
SSP 6518.564885
MXV 2.336642
  • Goldpreis

    8.0000

    4178.1

    +0.19%

  • TecDAX

    78.5700

    4048.96

    +1.94%

  • Euro STOXX 50

    48.6100

    6216.87

    +0.78%

  • DAX

    284.8200

    25667.44

    +1.11%

  • SDAX

    390.8200

    18344.62

    +2.13%

  • MDAX

    551.3700

    30767.8

    +1.79%

  • EUR/USD

    0.0033

    1.1254

    +0.29%

Bauministerin Hubertz will Gesetz gegen Vergesellschaftung "so schnell es geht"

Bauministerin Hubertz will Gesetz gegen Vergesellschaftung "so schnell es geht"

Die Linke will Wohnraum möglichst in öffentlicher Hand sehen, die Bundesregierung deren Enteignungspläne verhindern: Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) kündigte im Portal t-online ein Gesetz gegen die Vergesellschaftung von Wohnraum an. Die Pläne der Linken seien "teuer und rechtlich wie wirtschaftlich hochproblematisch". Die Linkspartei kritisierte Hubertz' Pläne scharf und warf der Ministerin ein "äußerst zweifelhaftes Demokratieverständnis" vor.

Textgröße:

Die Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne ist vor allem in Berlin Thema: Ein Volksentscheid in der Hauptstadt ergab 2021 dafür eine Mehrheit. Die Linke argumentiert, dass die Vergesellschaftung der Wohnungen von Konzernen mit mehr als 3.000 Wohnungen Mieten dauerhaft bezahlbar machen würde. Die Partei hatte mit dem Vorhaben Wahlkampf gemacht - und die Wahl zum Abgeordnetenhaus klar gewonnen. Nun führt sie in der Hauptstadt Sondierungsgespräche mit der SPD und Grünen.

Ein Gesetz gegen Vergesellschaftung solle "so schnell es geht" kommen, sagte Bundesbauministerin Hubertz. "Wir als SPD sagen: Wir brauchen mehr Wohnungen und auch bessere Spielregeln auf dem Wohnungsmarkt." Mieter müssten geschützt werden, "aber auch Investitionen". Eine Vergesellschaftung schaffe keine einzige Wohnung. Gleichzeitig lägen die Kosten zur Entschädigung von Wohnungskonzernen "bei einem zweistelligen Milliardenbetrag". Mit dem Geld "könnte man ganze Stadtteile bauen", betonte Hubertz.

Der Ministerin zufolge könnten die Vergesellschaftungspläne der Linken Investoren abschrecken. Daher habe die Bundesregierung beschlossen, ein Investitionsschutzgesetz auf den Weg zu bringen.

Das sei allerdings "nicht so einfach" zu realisieren, räumte die Ministerin ein. Dabei müssten Landes- und Bundesrecht gegeneinander abgewogen werden "sowie Artikel 14 und Artikel 15 des Grundgesetzes, also die Eigentumsgarantie und die Möglichkeit zur Vergesellschaftung".

Die Federführung dafür liege beim Bundesinnenministerium von Alexander Dobrindt (CSU). Das Bauministerin bringe sich mit Regelungen für den Immobilienbereich ein. "Zu den Details sind wir derzeit noch in der Abstimmung", sagte Hubertz.

Linken-Fraktionschefin Heidi Reichinnek kritisierte Hubertz' Pläne scharf. Ein Gesetz, das nur zum Ziel habe, die Umsetzung des Berliner Volksentscheids zu torpedieren, lasse "auf ein äußerst zweifelhaftes Demokratieverständnis schließen", sagte Reichinnek der "Rheinischen Post".

Die Bundesregierung wisse genau, "dass es ausgerechnet die großen Wohnungsunternehmen sind, die so gut wie keine Wohnungen bauen", sagte Reichinnek. Deren Geschäftskonzept beruhe "ausschließlich darauf, Häuserblocks aufzukaufen, an Sanierungen zu sparen und Mieten zu erhöhen".

Die Linken-Sprecherin für Mieten- und Wohnungspolitik, Caren Lay, warf Bauministerin Hubertz vor, ihr sei ein Vergesellschaftungsverbot wichtiger als der gemeinnützige Wohnungsbau. Während die im Koalitionsvertrag versprochenen Investitionszulagen für die Wohngemeinnützigkeit nicht kämen, wollten die SPD-Bundesministerinnen und -minister die Vergesellschaftung zusammen mit der CDU verhindern. "Da ist der sozialdemokratische politische Kompass verloren gegangen."

Linke-Parteichef Luigi Pantisano sagte der "Welt", während viele Menschen kaum noch wüssten, wie sie ihre Miete bezahlen sollten, mache sich Hubertz "zur Patronin der Immobilienlobby". Sie falle damit Mieterinnen und Mietern in den Rücken.

Mit Blick auf die von Union und SPD geplante Wohnungsbaugesellschaft für bezahlbares Wohnen sagte Hubertz, diese solle im kommenden Jahr an den Start gehen. Sie und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) würden noch im Herbst das Konzept vorstellen "und dann schnellstmöglich damit loslegen".

Der Bund könne "im großen Stil Aufträge vergeben und dadurch einen Preisvorteil erzielen", sagte Hubertz. Geplant sei, dass der Bund 51 Prozent der Anteile halten soll, 49 Prozent sollen bei Externen liegen. Diese könnten aus der freien Wirtschaft kommen, es könnten aber auch kommunale und landeseigene Wohnungsbaugesellschaften sein.

T.Musil--TPP