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Die Basketballer von Bayern München haben ihr erstes Heimspiel der EuroLeague-Saison dramatisch verloren. Das Team von Trainer Anton Gavel unterlag dem serbischen Rekordmeister Partizan Belgrad am dritten Spieltag mit 84:86 (47:46) und kassierte die zweite Niederlage in Folge im Europacup. Partizan hingegen wahrte seine weiße Weste mit dem dritten Erfolg.
Auch die 20 Punkte von Neuzugang Duane Washington, der in der vergangen Spielzeit noch für die Serben aktiv gewesen war, sowie die starken 17 Zähler von Welt- und Europameister Johannes Thiemann reichten nicht für die Münchner. Der deutsche Vorzeigeklub leistete sich zu viele Ballverluste, eine 13-Punkte-Führung schmolz so noch dahin.
Die 11.500 Zuschauer im SAP Garden - darunter Max Eberl, Sportvorstand der Fußball-Abteilung des FC Bayern - sahen ein umkämpftes, körperliches Spiel, in dem die Münchner nur eingeschränkt Heimvorteil genossen. Partizan hatte einen großen Block Fans angelockt, die Stimmung war aufgeheizt.
Nach der Halbzeit gelang es den Münchnern zunächst, sich dank ihrer guten Wurfquote aus dem Feld und von der Freiwurflinie abzusetzen (65:52). Mit vielen Ballverlusten brachte der deutsche Vizemeister Partizan aber zurück ins Spiel - eine Parallele zum Auftakt gegen den israelischen Vizemeister Hapoel Tel Aviv in Bulgariens Hauptstadt Sofia, wo der FC Bayern letztlich noch knapp gewann.
Diesmal aber reichte es nicht. Ein kapitaler Fehlpass von Tobias Jensen 24 Sekunden vor dem Spielende gab Partizan einen entscheidenden Vorteil. Ein letzter Verzweiflungswurf Washingtons war zu kurz für einen Buzzer Beater.
H.Dolezal--TPP