The Prague Post - Hochwasserlage bleibt weiter kritisch - Rufe nach mehr Katastrophenvorsorge

EUR -
AED 4.314492
AFN 74.012826
ALL 95.54728
AMD 437.722207
ANG 2.102775
AOA 1078.475924
ARS 1615.05018
AUD 1.640894
AWG 2.117596
AZN 1.995111
BAM 1.953415
BBD 2.365921
BDT 144.135234
BGN 1.959704
BHD 0.44311
BIF 3485.075433
BMD 1.174811
BND 1.493683
BOB 8.117089
BRL 5.887561
BSD 1.174671
BTN 109.776428
BWP 15.748837
BYN 3.331946
BYR 23026.286357
BZD 2.362525
CAD 1.604437
CDF 2718.511641
CHF 0.916558
CLF 0.026639
CLP 1048.44826
CNY 8.014146
CNH 8.016954
COP 4213.176006
CRC 534.34982
CUC 1.174811
CUP 31.132479
CVE 110.872774
CZK 24.316992
DJF 208.78692
DKK 7.472658
DOP 70.596773
DZD 155.265052
EGP 60.791514
ERN 17.622158
ETB 184.386147
FJD 2.581528
FKP 0.867645
GBP 0.869201
GEL 3.159945
GGP 0.867645
GHS 12.999273
GIP 0.867645
GMD 86.349468
GNF 10308.961941
GTQ 8.978038
GYD 245.759921
HKD 9.199418
HNL 31.273589
HRK 7.535706
HTG 153.822833
HUF 363.867604
IDR 20136.369938
ILS 3.530191
IMP 0.867645
INR 109.989463
IQD 1538.414387
IRR 1551924.707958
ISK 143.804261
JEP 0.867645
JMD 186.083579
JOD 0.832899
JPY 187.162553
KES 151.667195
KGS 102.735418
KHR 4712.165571
KMF 493.420552
KPW 1057.312317
KRW 1736.490949
KWD 0.361948
KYD 0.978909
KZT 545.436331
LAK 25775.34283
LBP 105551.551927
LKR 371.829657
LRD 216.488208
LSL 19.407565
LTL 3.46891
LVL 0.710632
LYD 7.425001
MAD 10.872285
MDL 20.204416
MGA 4863.715335
MKD 61.64634
MMK 2467.025476
MNT 4202.4577
MOP 9.474871
MRU 47.004437
MUR 54.476033
MVR 18.162936
MWK 2040.645631
MXN 20.337791
MYR 4.646416
MZN 75.046149
NAD 19.419604
NGN 1582.775868
NIO 43.127522
NOK 10.964695
NPR 175.642284
NZD 1.990182
OMR 0.451706
PAB 1.174666
PEN 4.038414
PGK 5.121293
PHP 70.51803
PKR 327.66191
PLN 4.23706
PYG 7469.910853
QAR 4.28277
RON 5.096796
RSD 117.411747
RUB 88.255808
RWF 1715.810777
SAR 4.405996
SBD 9.444034
SCR 16.408413
SDG 704.886307
SEK 10.779227
SGD 1.495363
SHP 0.877115
SLE 28.902787
SLL 24635.184871
SOS 671.418922
SRD 44.023084
STD 24316.206005
STN 24.847243
SVC 10.278493
SYP 129.865887
SZL 19.402009
THB 37.79337
TJS 11.041818
TMT 4.117711
TND 3.367595
TOP 2.828662
TRY 52.777189
TTD 7.965308
TWD 37.00324
TZS 3066.255751
UAH 51.823443
UGX 4351.686487
USD 1.174811
UYU 46.702975
UZS 14203.458885
VES 565.138816
VND 30932.761213
VUV 138.698946
WST 3.190746
XAF 655.159823
XAG 0.015179
XAU 0.000248
XCD 3.174984
XCG 2.117015
XDR 0.814809
XOF 653.194267
XPF 119.331742
YER 280.339175
ZAR 19.337974
ZMK 10574.704667
ZMW 22.347808
ZWL 378.288511
  • EUR/USD

    0.0007

    1.175

    +0.06%

  • TecDAX

    -11.1300

    3700.23

    -0.3%

  • MDAX

    -157.3900

    31347.93

    -0.5%

  • Goldpreis

    35.9000

    4755.5

    +0.75%

  • SDAX

    52.9000

    18131.02

    +0.29%

  • Euro STOXX 50

    -52.3800

    5930.25

    -0.88%

  • DAX

    -146.9300

    24270.87

    -0.61%

Hochwasserlage bleibt weiter kritisch - Rufe nach mehr Katastrophenvorsorge
Hochwasserlage bleibt weiter kritisch - Rufe nach mehr Katastrophenvorsorge / Foto: Hornung - AFP/Archiv

Hochwasserlage bleibt weiter kritisch - Rufe nach mehr Katastrophenvorsorge

Angesichts des Dauerregens bleibt die Hochwasserlage vor allem im Nordwesten Deutschlands kritisch. Nach einer Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sollte es bis in den Donnerstag hinein verbreitet kräftigen sowie langanhaltende Regen geben, der in Staulagen der Mittelgebirge besonders ergiebig ausfallen kann. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) sowie der Deutsche Feuerwehrverband forderten einen Ausbau der Katastrophenvorsorge.

Textgröße:

Es gebe "eklatante Defizite", besonders bei der materiellen Ausstattung, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt der "Rheinischen Post" vom Dienstag. Nach der Hochwasser-Katastrophe im Ahrtal sei das Bewusstsein der politisch Verantwortlichen für den Bevölkerungsschutz gestiegen. Davon sei jedoch "jetzt nicht mehr viel übrig", vor allem aufgrund sehr begrenzter Haushaltsmittel.

Politischer Konsens sei es gewesen, "zehn mobile Betreuungsmodule für den Einsatz bei zerstörter Infrastruktur zu beschaffen", mahnte die DRK-Präsidentin. "Bisher gibt es nur eins." Mit einem solchen Modul könnten jeweils bis zu 5000 Menschen aufgenommen, betreut und umfassend versorgt werden. Hasselfeldt verlangte zudem eine deutliche Stärkung der Freiwilligendienste in Deutschland, einschließlich einer besseren Bezahlung.

Auch Karl-Heinz Banse, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), dringt auf eine verbesserte Ausstattung im Katastrophenschutz. "Wichtiger denn je ist es jetzt, dass das Gemeinsame Kompetenzzentrum Bevölkerungsschutz nun auch vollständig arbeits- und einsatzfähig wird, um schnell und effektiv arbeiten zu können", erklärte Banse.

Für Hochwasserlagen fordert er die Beschaffung zusätzlicher mobiler Schutzsysteme, mit denen personalintensive Sandsackbarrieren ersetzt werden könnten. "Präventiv müssen Deiche unabhängig von Gefährdungslagen regelmäßig kontrolliert und auch Instand gesetzt werden", forderte der Verbandschef. Zudem müssten die zuständigen Behörden Flussufer von Unrat, Ästen und ähnlichem reinigen, "damit sich nichts aufstauen kann".

Nach einer kurzen regenfreien Phase zog am Dienstag erneut ein großes Niederschlagsgebiet über Deutschland, das nächste Tief war dem DWD zufolge bereits im Anmarsch. Dabei wurden von Schleswig-Holstein bis zum Schwarzwald sowie in den östlichen und südöstlichen Mittelgebirgen teils hohe Regenmengen prognostiziert - in tiefen Lagen vielfach bis zu 50 Liter pro Quadratmeter, im Bergland vor allem in Staulagen 60 bis 120 Liter pro Quadratmeter innerhalb von 30 bis 60 Stunden.

In zahlreichen Landkreisen galten Unwetterwarnungen. In Niedersachsen blieb die Hochwasserlage unter anderem im Raum Oldenburg und Verden an der Aller angespannt. Dort und auch andernorts in Deutschland stiegen die Pegel von Flüssen wegen der Niederschläge wieder an. Hessen etwa meldete steigende Pegel an Werra und Weser, auch in Thüringen stiegen die Wasserstände an Werra, oberer Unstrut sowie am Südharzrand. In Sachsen wurde ab Mittwoch mit erneut ansteigendem Wasser an allen Elbpegeln gerechnet.

Nach Angaben der Hochwasservorhersagezentrale im Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz lässt der neue Dauerregen in Niedersachsen die Wasserstände insbesondere an den Zuflüssen der Aller sowie an Oker und Leine steigen. In den Einzugsgebieten von Hase und Hunte und am Oberlauf der Weser sei mit einer "signifikanten Verschärfung" der Hochwasserlage zu rechnen.

Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens (SPD) zeigte sich aufgrund des vielen Regens und der Situation an den aufgeweichten Deichen sehr besorgt. Dem Norddeutschen Rundfunk (NDR) sagte sie am Dienstag, es müsse mit weiteren Evakuierungen gerechnet werden. "Wir werden viel reparieren müssen - aber jetzt konzentrieren wir uns auf die Bekämpfung des Hochwassers", sagte Behrens.

G.Kucera--TPP