The Prague Post - Deutschlandticket soll ab Januar 63 Euro kosten - 8,6 Prozent mehr als bisher

EUR -
AED 4.356514
AFN 75.323529
ALL 96.429205
AMD 446.388682
ANG 2.123076
AOA 1087.795094
ARS 1659.866288
AUD 1.674448
AWG 2.135258
AZN 2.017736
BAM 1.955312
BBD 2.388105
BDT 145.00384
BGN 1.954527
BHD 0.447239
BIF 3497.730954
BMD 1.186254
BND 1.498645
BOB 8.192957
BRL 6.207434
BSD 1.185644
BTN 107.392219
BWP 15.637628
BYN 3.398082
BYR 23250.581896
BZD 2.384606
CAD 1.615601
CDF 2675.002602
CHF 0.913232
CLF 0.025903
CLP 1022.80033
CNY 8.195415
CNH 8.170687
COP 4351.144739
CRC 575.078405
CUC 1.186254
CUP 31.435736
CVE 110.23751
CZK 24.258471
DJF 211.134468
DKK 7.471479
DOP 73.864382
DZD 153.798106
EGP 55.419067
ERN 17.793813
ETB 184.653157
FJD 2.602108
FKP 0.869306
GBP 0.869121
GEL 3.173184
GGP 0.869306
GHS 13.047746
GIP 0.869306
GMD 87.193963
GNF 10406.448759
GTQ 9.093732
GYD 248.048143
HKD 9.270778
HNL 31.327376
HRK 7.533427
HTG 155.462542
HUF 377.552084
IDR 19951.609026
ILS 3.667287
IMP 0.869306
INR 107.622969
IQD 1553.265031
IRR 49970.957451
ISK 144.996381
JEP 0.869306
JMD 185.560765
JOD 0.841032
JPY 181.900105
KES 153.026219
KGS 103.738066
KHR 4768.850971
KMF 492.295949
KPW 1067.637552
KRW 1710.151267
KWD 0.363718
KYD 0.988087
KZT 586.743466
LAK 25444.512764
LBP 106176.102595
LKR 366.620936
LRD 221.054875
LSL 19.029596
LTL 3.5027
LVL 0.717553
LYD 7.475388
MAD 10.841396
MDL 20.132658
MGA 5186.881423
MKD 61.640413
MMK 2490.724609
MNT 4229.671611
MOP 9.548341
MRU 47.255008
MUR 54.484066
MVR 18.274288
MWK 2055.956623
MXN 20.353767
MYR 4.628831
MZN 75.813154
NAD 19.029596
NGN 1605.927369
NIO 43.629304
NOK 11.282404
NPR 171.833667
NZD 1.962652
OMR 0.456112
PAB 1.185704
PEN 3.977909
PGK 5.089795
PHP 68.768358
PKR 331.614286
PLN 4.209826
PYG 7776.388537
QAR 4.321022
RON 5.095434
RSD 117.434451
RUB 90.983735
RWF 1731.026695
SAR 4.448741
SBD 9.543631
SCR 16.34316
SDG 713.551753
SEK 10.619407
SGD 1.496685
SHP 0.889998
SLE 29.003585
SLL 24875.156223
SOS 677.056843
SRD 44.785794
STD 24553.066455
STN 24.494201
SVC 10.374763
SYP 13119.46693
SZL 19.025897
THB 36.881846
TJS 11.18631
TMT 4.15189
TND 3.418448
TOP 2.856216
TRY 51.850215
TTD 8.048264
TWD 37.234199
TZS 3089.397298
UAH 51.133473
UGX 4196.953387
USD 1.186254
UYU 45.708601
UZS 14571.98032
VES 465.877686
VND 30807.021013
VUV 141.256996
WST 3.217378
XAF 655.81557
XAG 0.015399
XAU 0.000237
XCD 3.205911
XCG 2.136839
XDR 0.815624
XOF 655.81557
XPF 119.331742
YER 282.743419
ZAR 18.928927
ZMK 10677.709144
ZMW 21.549534
ZWL 381.973361
  • MDAX

    60.0400

    31359.08

    +0.19%

  • TecDAX

    -0.0600

    3655.27

    -0%

  • Euro STOXX 50

    6.6300

    5991.86

    +0.11%

  • DAX

    -39.5200

    24875.36

    -0.16%

  • SDAX

    14.2600

    17854.34

    +0.08%

  • EUR/USD

    -0.0014

    1.1857

    -0.12%

  • Goldpreis

    -48.0000

    4998.3

    -0.96%

Deutschlandticket soll ab Januar 63 Euro kosten - 8,6 Prozent mehr als bisher
Deutschlandticket soll ab Januar 63 Euro kosten - 8,6 Prozent mehr als bisher / Foto: THOMAS KIENZLE - AFP/Archiv

Deutschlandticket soll ab Januar 63 Euro kosten - 8,6 Prozent mehr als bisher

Das Deutschlandticket bleibt, wird aber teurer: Die Verkehrsministerinnen und Verkehrsminister der Länder verständigten sich am Donnerstag bei ihrer Sondersitzung in München darauf, dass die deutschlandweit gültige ÖPNV-Monatskarte ab kommenden Januar 63 Euro kostet - fünf Euro mehr als bislang. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) begrüßte, dass eine Einigung über den Fortbestand des Tickets und eine "langfristige Absicherung" gelungen sei. Der Verkehrsclub VCD kritisierte die Preiserhöhung hingegen: befürchtet werde eine "Kündigungswelle".

Textgröße:

Wie Bayerns Ressortchef Christian Bernreiter (CSU) nach der Sondersitzung sagte, verständigten sich die Verkehrsministerinnen und Verkehrsminister einstimmig auf die Preiserhöhung. Bislang kostet das Deutschlandticket 58 Euro. Der Preisanstieg ab Januar beträgt somit gut 8,6 Prozent. Für die künftige Preisentwicklung des Tickets ab 2027 soll noch in diesem Jahr ein Index festgelegt werden, der sich unter anderem an der Entwicklung der Löhne und der Energiepreise orientiert - ein "Inflationsfaktor", wie Bernreiter sagte.

Der bayerische Verkehrsminister wertete die Verständigung als "großen Wurf", der die "Hängepartie" rund um das Deutschlandticket beende, über dessen Finanzierung seit Einführung im Mai 2023 immer wieder gestritten wurde. Grundlage ist demnach, dass Bund und Länder weiterhin bis einschließlich 2030 jeweils 1,5 Milliarden Euro pro Jahr zur Finanzierung des Deutschlandtickets beitragen.

Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) begrüßte, dass es gelungen sei, einen Kompromiss zu finden. "Wir hätten uns vom Bund mehr Mittel erhofft, um den Preis günstiger halten zu können", fügte er hinzu. Verglichen mit den allermeisten Monatsabos bleibe der Preis aber dennoch attraktiv.

Bundesverkehrsminister Schnieder hob hervor, dass sich durch die langfristige Absicherung "große Chancen für das Ticketangebot" eröffneten. "Insbesondere Arbeitgeber, die noch unsicher waren, können ihren Mitarbeitenden nun ein stark vergünstigtes Jobticket anbieten, ohne Angst zu haben, jährlich ihre Systeme umstellen zu müssen", erklärte er. "Davon erhoffen wir uns nochmal einen deutlichen Anstieg der Abonnenten."

Der VCD kritisierte hingegen, dass durch das Drehen an der Preisschraube "das Vertrauen von Millionen Fahrgästen" verspielt werde. Die Preiserhöhung Anfang 2025 von 49 auf 58 Euro habe bereits eine Million Menschen zur Kündigung ihres Abos bewegt. Nun sei "eine weitere Kündigungswelle" zu befürchten.

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Julia Verlinden, rief Bund und Länder dazu auf, gemeinsam dafür zu sorgen, "dass das Ticket noch attraktiver wird". Dann würden neue Kundinnen und Kunden auch für steigende Einnahmen sorgen. "Dazu braucht es eine Ticketgarantie für einen Preis 49 Euro im Abo, die kostenfreie Mitnahme von Kindern und vergünstige Abos für Geringverdiener und Azubis", forderte sie.

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) erklärte indes, dass allein die Preiserhöhung die "Finanzierungslücke für 2026" nicht schließe. Positiv sei allerdings, dass es jetzt Gewissheit gebe, "wie der Rahmen bis 2030 für das Deutschlandticket ist", teilte VDV-Präsident Ingo Wortmann mit. Nötig sei nun, sich verstärkt auf Werbung für das Ticket sowie weitere Tarifvereinfachungen im ÖPNV zu konzentrieren und so dazu beizutragen, "die nicht geschlossene Finanzierungslücke durch mehr Verkäufe zu schließen".

M.Jelinek--TPP