The Prague Post - BA-Chefin Nahles hofft nach schwierigem Jahr auf dem Arbeitsmarkt auf Wende

EUR -
AED 4.283752
AFN 76.396738
ALL 96.50922
AMD 444.868527
ANG 2.088397
AOA 1069.625047
ARS 1703.854619
AUD 1.743335
AWG 2.099591
AZN 1.972011
BAM 1.954367
BBD 2.350276
BDT 142.593588
BGN 1.944098
BHD 0.439739
BIF 3453.267369
BMD 1.16644
BND 1.498407
BOB 8.092065
BRL 6.281047
BSD 1.166944
BTN 104.855099
BWP 15.626539
BYN 3.444574
BYR 22862.214821
BZD 2.346889
CAD 1.617105
CDF 2618.074728
CHF 0.931287
CLF 0.026642
CLP 1045.118
CNY 8.16187
CNH 8.146402
COP 4368.129416
CRC 580.077057
CUC 1.16644
CUP 30.910648
CVE 110.184663
CZK 24.270282
DJF 207.797601
DKK 7.472142
DOP 74.075673
DZD 151.66054
EGP 55.154045
ERN 17.496593
ETB 181.757399
FJD 2.648053
FKP 0.865889
GBP 0.868508
GEL 3.131888
GGP 0.865889
GHS 12.509825
GIP 0.865889
GMD 85.149971
GNF 10214.42116
GTQ 8.94444
GYD 244.130954
HKD 9.089031
HNL 30.76144
HRK 7.540561
HTG 152.817923
HUF 384.878275
IDR 19632.343757
ILS 3.700372
IMP 0.865889
INR 104.857724
IQD 1528.678865
IRR 49136.265455
ISK 147.202233
JEP 0.865889
JMD 184.734515
JOD 0.827011
JPY 183.136262
KES 150.41252
KGS 101.997555
KHR 4686.582943
KMF 492.820099
KPW 1049.793043
KRW 1694.80749
KWD 0.358552
KYD 0.972487
KZT 594.773792
LAK 25222.609822
LBP 104496.462152
LKR 360.565561
LRD 208.876809
LSL 19.254579
LTL 3.444192
LVL 0.705568
LYD 6.329358
MAD 10.751315
MDL 19.487708
MGA 5292.141421
MKD 61.568699
MMK 2449.406338
MNT 4152.382505
MOP 9.366431
MRU 46.314033
MUR 54.27515
MVR 18.021377
MWK 2023.416024
MXN 20.97214
MYR 4.73866
MZN 74.527726
NAD 19.254331
NGN 1660.461931
NIO 42.938509
NOK 11.78476
NPR 167.768677
NZD 2.029447
OMR 0.4485
PAB 1.166944
PEN 3.923622
PGK 4.978349
PHP 69.002481
PKR 329.826205
PLN 4.214218
PYG 7879.12012
QAR 4.265817
RON 5.088597
RSD 117.326316
RUB 93.89598
RWF 1700.752666
SAR 4.37433
SBD 10.024425
SCR 15.996039
SDG 701.608643
SEK 10.753657
SGD 1.499226
SHP 0.875132
SLE 28.109417
SLL 24459.658033
SOS 665.711766
SRD 44.663554
STD 24142.943273
STN 24.482045
SVC 10.210424
SYP 12900.325361
SZL 19.247966
THB 36.790628
TJS 10.846445
TMT 4.094203
TND 3.411398
TOP 2.808507
TRY 50.210326
TTD 7.923223
TWD 36.795912
TZS 2913.185672
UAH 50.274529
UGX 4196.921972
USD 1.16644
UYU 45.446669
UZS 14041.701797
VES 363.394374
VND 30642.366497
VUV 140.599738
WST 3.235585
XAF 655.47908
XAG 0.015594
XAU 0.000263
XCD 3.152361
XCG 2.103058
XDR 0.815073
XOF 655.47908
XPF 119.331742
YER 278.137486
ZAR 19.28177
ZMK 10499.353862
ZMW 23.134033
ZWL 375.593053
  • Goldpreis

    -5.9000

    4456.6

    -0.13%

  • SDAX

    -52.4600

    17949.84

    -0.29%

  • MDAX

    25.0700

    32089.71

    +0.08%

  • DAX

    11.7000

    25133.96

    +0.05%

  • Euro STOXX 50

    -16.4300

    5907.14

    -0.28%

  • TecDAX

    -16.1200

    3779.59

    -0.43%

  • EUR/USD

    -0.0025

    1.1656

    -0.21%

BA-Chefin Nahles hofft nach schwierigem Jahr auf dem Arbeitsmarkt auf Wende
BA-Chefin Nahles hofft nach schwierigem Jahr auf dem Arbeitsmarkt auf Wende / Foto: CHRISTOF STACHE - AFP

BA-Chefin Nahles hofft nach schwierigem Jahr auf dem Arbeitsmarkt auf Wende

Nach fast drei Millionen Arbeitslosen im vergangenen Jahr hofft die Chefin der Bundesagentur für Arbeit (BA), Andrea Nahles, auf die Wende. Der Arbeitsmarkt habe sich 2025 "schrittweise in eine ungünstige Richtung entwickelt", erklärte Nahles am Mittwoch. "Es deutet aber einiges darauf hin, dass wir die Talsohle erreicht haben." Die Zahl der Arbeitslosen blieb 2025 im Jahresverlauf knapp unter der Drei-Millionen-Marke.

Textgröße:

Im Schnitt waren im vergangenen Jahr 2,948 Millionen Menschen arbeitslos, wie die BA mitteilte. Im Vergleich zum Jahr 2024 stieg die Zahl der Arbeitslosen um 161.000. Die Arbeitslosenquote kletterte um 0,3 Prozentpunkte auf 6,3 Prozent.

Damit stiegen Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung das dritte Jahr in Folge, Grund war die "anhaltende Wirtschaftsschwäche". Die Chancen für Arbeitslose in Deutschland auf einen Job lagen damit 2025 auf "historisch niedrigem Niveau". Die Arbeitskräftenachfrage sei einerseits zu schwach gewesen, um das zunehmende Arbeitsangebot aufzunehmen, andererseits hätten die Profile der Arbeitslosen oftmals nicht zur Nachfrage gepasst, erklärte die BA.

Auch Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) verwies auf die Wirtschaftsschwäche. Ihr Ministerium betonte aber, dass sich bei der Unterbeschäftigung, die auch Teilnehmer an Maßnahmen der Arbeitsförderung und kurzfristig Erkrankte mit einbezieht, seit Sommer ein "leicht sinkender Trend" zeige.

Im letzten Monat des vergangenen Jahres hielt die schwache Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt an. Im Dezember waren laut BA 2,908 Millionen Menschen arbeitslos, das waren 101.000 mehr als im Vorjahresvergleich. Grund für den hohen Anstieg war den Angaben zufolge auch die einsetzende Winterpause. Die Arbeitslosenquote kletterte auf 6,2 Prozent.

ING-Analyst Carsten Brzeski sprach von den schlechtesten Dezember-Zahlen seit 2010. Er zeigte sich deutlich pessimistischer als BA-Chefin Nahles: Die schrittweise Verschlechterung des Arbeitsmarktes werde sich wahrscheinlich fortsetzen, erklärte er. Angesichts einer "seit mehr als fünf Jahren stagnierenden Wirtschaft und schwerwiegender struktureller Herausforderungen für die Industrie" sei eine Verschlechterung der Lage auf dem Arbeitsmarkt unvermeidlich.

Der Maschinenbauverband VDMA forderte die Bundesregierung zu "Taten statt Ankündigungen" auf - er verlangte eine Senkung der Sozialabgaben, eine flexible, wöchentliche Höchstarbeitszeit sowie den konsequenten Abbau von Bürokratie. Vorhaben wie das Bundestariftreuegesetz müssten begraben werden, erklärte VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann.

Die Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau wollten "ihre Stammbelegschaft zwar halten - mehr Unternehmen planen dennoch mit Stellenabbau", erklärte Brodtmann. Das liege an den "schwierigen Rahmenbedingungen", etwa den "im internationalen Vergleich viel zu hohen Unternehmenssteuern".

I.Horak--TPP