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Die Kirschenernte wird in diesem Jahr erneut sehr gut ausfallen: Die Obstbaubetriebe gehen von einer Gesamtmenge von rund 51.100 Tonnen Süß- und Sauerkirschen aus, das wären 13,5 Prozent mehr als der Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre und nochmal 8,5 Prozent mehr als im guten Erntejahr 2025, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Die Witterung im Frühling war günstig, Hagel oder Spätfröste blieben aus.
Bei den Süßkirschen erwarten die Betriebe sogar eine um 20,5 Prozent höhere Ernte als im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahren, nämlich rund 40.300 Tonnen. Angebaut werden Süßkirschen auf rund 5600 Hektar, vor allem in Baden-Württemberg.
Bei den Sauerkirschen dagegen wird die Ernte in diesem Jahr trotz der günstigen Witterung niedriger ausfallen als im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre - denn die Anbaufläche ist seit 2016 um rund ein Viertel geschrumpft, wie das Statistikamt mitteilte. Erwartet werden 10.800 Tonnen, das wären zwar 9,6 Prozent mehr als im Vorjahr, aber 6,8 Prozent weniger als im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre. Sauerkirschen werden vor allem in Rheinland-Pfalz angebaut.
V.Sedlak--TPP