The Prague Post - KI-Boom beschert ASML prächtige Zahlen - und lässt IBM-Aktie abstürzen

EUR -
AED 4.195235
AFN 75.394268
ALL 93.615065
AMD 416.514812
ANG 2.04508
AOA 1048.090125
ARS 1679.774956
AUD 1.634778
AWG 2.056209
AZN 1.943425
BAM 1.954044
BBD 2.29232
BDT 140.303933
BGN 1.961976
BHD 0.42922
BIF 3410.46546
BMD 1.142339
BND 1.47199
BOB 7.909362
BRL 5.796571
BSD 1.138192
BTN 109.437936
BWP 15.509928
BYN 3.269805
BYR 22389.836127
BZD 2.289063
CAD 1.605763
CDF 2581.684873
CHF 0.925494
CLF 0.026864
CLP 1057.291076
CNY 7.734489
CNH 7.737773
COP 3725.474534
CRC 518.429639
CUC 1.142339
CUP 30.271972
CVE 110.163122
CZK 24.2161
DJF 202.676116
DKK 7.475549
DOP 66.64953
DZD 152.127545
EGP 57.729568
ERN 17.135079
ETB 183.706247
FJD 2.541989
FKP 0.85367
GBP 0.852739
GEL 2.992741
GGP 0.85367
GHS 13.089239
GIP 0.85367
GMD 83.975218
GNF 9982.074528
GTQ 8.68297
GYD 238.086073
HKD 8.954992
HNL 30.480013
HRK 7.53475
HTG 148.753736
HUF 358.749719
IDR 20640.915764
ILS 3.417934
IMP 0.85367
INR 109.949117
IQD 1490.960332
IRR 1570858.336757
ISK 143.398043
JEP 0.85367
JMD 180.520168
JOD 0.809962
JPY 185.402987
KES 147.703787
KGS 99.897282
KHR 4618.769046
KMF 492.347584
KPW 1028.104798
KRW 1703.649624
KWD 0.353736
KYD 0.948448
KZT 533.850321
LAK 25690.916018
LBP 101919.737956
LKR 382.558029
LRD 206.584325
LSL 18.765738
LTL 3.373029
LVL 0.690989
LYD 7.308369
MAD 10.630049
MDL 20.070966
MGA 4876.575576
MKD 61.645733
MMK 2398.224305
MNT 4097.096874
MOP 9.188044
MRU 45.469741
MUR 53.826515
MVR 17.649338
MWK 1973.509472
MXN 19.892889
MYR 4.658483
MZN 72.992794
NAD 18.765738
NGN 1576.016525
NIO 41.882734
NOK 11.113458
NPR 175.091143
NZD 1.962595
OMR 0.439237
PAB 1.138177
PEN 3.896799
PGK 5.009477
PHP 70.409755
PKR 316.31821
PLN 4.328401
PYG 6902.737278
QAR 4.160852
RON 5.242529
RSD 117.365008
RUB 89.276133
RWF 1682.810047
SAR 4.298238
SBD 9.213007
SCR 15.081896
SDG 685.949197
SEK 11.051823
SGD 1.475439
SHP 0.852871
SLE 27.870202
SLL 23954.277201
SOS 650.424117
SRD 42.979917
STD 23644.102191
STN 24.477042
SVC 9.959052
SYP 126.265079
SZL 18.761978
THB 38.382009
TJS 10.505666
TMT 3.998185
TND 3.37338
TOP 2.750477
TRY 53.724865
TTD 7.729055
TWD 36.782046
TZS 3010.065537
UAH 51.153689
UGX 4218.209824
USD 1.142339
UYU 45.787055
UZS 13737.656345
VES 826.018457
VND 29994.95521
VUV 137.424795
WST 3.157382
XAF 655.376732
XAG 0.019568
XAU 0.000283
XCD 3.087227
XCG 2.051257
XDR 0.815061
XOF 655.362402
XPF 119.331742
YER 270.905917
ZAR 18.693223
ZMK 10282.417621
ZMW 20.629283
ZWL 367.832556
  • SDAX

    -101.8500

    18077.72

    -0.56%

  • TecDAX

    -45.3400

    3802.05

    -1.19%

  • DAX

    -212.9300

    24934.1

    -0.85%

  • Goldpreis

    -33.5000

    4036.2

    -0.83%

  • Euro STOXX 50

    -14.0000

    6266.19

    -0.22%

  • MDAX

    -263.1500

    31837.76

    -0.83%

  • EUR/USD

    -0.0004

    1.1421

    -0.04%

KI-Boom beschert ASML prächtige Zahlen - und lässt IBM-Aktie abstürzen
KI-Boom beschert ASML prächtige Zahlen - und lässt IBM-Aktie abstürzen / Foto: Lionel BONAVENTURE - AFP

KI-Boom beschert ASML prächtige Zahlen - und lässt IBM-Aktie abstürzen

Der Boom bei Künstlicher Intelligenz (KI) wirkt sich in der Technologiebranche deutlich auf die Geschäftszahlen von Unternehmen aus - mit teils gegenläufiger Entwicklung: Der niederländische Technologieriese ASML, zentraler Lieferant für die globale Chipindustrie, hob am Mittwoch angesichts einer starken Nachfrage seinen Ausblick deutlich an. Der US-Traditionskonzern IBM musste hingegen einen herben Einbruch beim Aktienkurs hinnehmen.

Textgröße:

Wie ASML mitteilte, führte die große Nachfrage nach KI-Systemen zu einem deutlichen Gewinnanstieg im zweiten Quartal: Verbucht wurden demnach 2,9 Milliarden Euro - rund 26 Prozent mehr als die 2,3 Milliarden Euro des Vorjahreszeitraums. Außerdem erwartet das nach Marktkapitalisierung wertvollste Unternehmen Europas nun für das gesamte Geschäftsjahr einen Nettoumsatz zwischen 43 und 45 Milliarden Euro. Zuvor war lediglich eine Spanne von 36 bis 40 Milliarden prognostiziert worden.

ASML stellt Maschinen her, die weltweit zur Chipfertigung benötigt werden. Damit gilt die Entwicklung des Unternehmens auch als wichtiger Indikator für den Technologiesektor. Denn zuletzt hatte es bei Anlegern teils Befürchtungen gegeben, eine mögliche KI-Blase könne kurz vor dem Platzen stehen.

Unternehmenschef Christophe Fouquet hob nun hervor, dass "laufende Investitionen im KI-Bereich und kontinuierliche Fortschritte bei KI-Technologien" die Nachfrage insbesondere nach fortschrittlichen Speicher- und Logikchips weiter antrieben, was die Wachstumsaussichten der Halbleiterindustrie stärke. "Unser Auftragseingang blieb im ersten Halbjahr außerordentlich stark", erklärte er.

An der Amsterdamer Börse schnellte der Kurs der ASML-Aktie am Mittwochmorgen um mehr als sechs Prozent in die Höhe. Im weiteren Verlauf gab die Aktie wieder etwas nach, notierte aber weiter deutlich im Plus.

Ungewöhnlich steil abwärts ging es hingegen am Dienstag für den US-Technologieriesen IBM. Bei Handelsschluss in New York stand die Aktie mehr als 25 Prozent im Minus. Grund dafür ist, dass die Ergebnisse im zweiten Quartal hinter den Erwartungen zurückblieben - vor allem aber auch, dass Kunden ihre Ausgaben verstärkt in Richtung KI-Infrastruktur verlagern.

"Wir haben uns nicht schnell genug angepasst oder gehandelt, und viele Großaufträge kamen nicht rechtzeitig zum Abschluss; das erklärt zu einem großen Teil unser schlechteres Abschneiden", erklärte IBM-Chef Arvind Krishna. "In den letzten Juniwochen beobachteten wir, dass Kunden ihre Investitionsausgaben für das Quartal auf den Kauf von Servern sowie Speicher- und Arbeitssicherungskomponenten verlagerten - sie sicherten sich also Infrastrukturprodukte, deren Verfügbarkeit begrenzt ist, in Erwartung künftiger Preiserhöhungen."

Im Zuge der Verlagerung von Investitionen litt IBM zuletzt unter schwindendem Interesse an eigenen Produkten, insbesondere im Bereich Software und Mainframes, also großen Rechnersystemen, die für den Unternehmenseinsatz konzipiert sind. Auch Bedenken mit Blick auf die Cybersicherheit hätten im gesamten Sektor die Nachfrage gedämpft, erklärte IBM.

Zuletzt hatte insbesondere das neue KI-Modell Mythos von Anthropic, das Softwareschwachstellen schnell aufspüren kann, Befürchtungen mit Blick auf mögliche Cyberangriffe genährt. Angesichts dessen stockten Unternehmen ihre Budgets für Cybersicherheit auf - und schichteten dabei auch Mittel um, die ursprünglich für andere Projekte vorgesehen waren.

S.Janousek--TPP