The Prague Post - Gaskrise ab 2022 kostete Bund mindestens 50,4 Milliarden Euro

EUR -
AED 4.264375
AFN 74.901968
ALL 91.993294
AMD 423.179681
ANG 2.078233
AOA 1065.949523
ARS 1756.558871
AUD 1.619262
AWG 2.093
AZN 1.912701
BAM 1.955244
BBD 2.341194
BDT 143.447979
BGN 1.969761
BHD 0.438264
BIF 3474.452292
BMD 1.161165
BND 1.471556
BOB 14.710817
BRL 5.924843
BSD 1.162449
BTN 110.888472
BWP 15.627288
BYN 3.531205
BYR 22758.831162
BZD 2.337875
CAD 1.607093
CDF 2684.612861
CHF 0.943609
CLF 0.027675
CLP 1092.777316
CNY 7.78735
CNH 7.7904
COP 3603.802856
CRC 527.53638
CUC 1.161165
CUP 30.770869
CVE 110.233658
CZK 24.226717
DJF 206.997581
DKK 7.475237
DOP 68.368795
DZD 154.403981
EGP 59.634985
ERN 17.417473
ETB 187.062595
FJD 2.569615
FKP 0.858149
GBP 0.859059
GEL 3.014815
GGP 0.858149
GHS 13.310216
GIP 0.858149
GMD 85.348661
GNF 10217.830856
GTQ 8.875477
GYD 243.200853
HKD 9.105326
HNL 31.17733
HRK 7.53608
HTG 151.924188
HUF 364.637698
IDR 20453.918924
ILS 3.535468
IMP 0.858149
INR 111.155815
IQD 1521.706543
IRR 1596108.18048
ISK 140.013631
JEP 0.858149
JMD 183.902961
JOD 0.823254
JPY 178.858896
KES 150.313356
KGS 101.543802
KHR 4710.579543
KMF 493.494854
KPW 1045.048711
KRW 1563.462289
KWD 0.35815
KYD 0.968704
KZT 523.429908
LAK 26005.934046
LBP 104164.670698
LKR 381.62328
LRD 202.842327
LSL 18.718194
LTL 3.428617
LVL 0.702377
LYD 7.354782
MAD 10.909798
MDL 20.092768
MGA 5026.68228
MKD 61.507512
MMK 2438.056043
MNT 4177.674535
MOP 9.388788
MRU 46.519572
MUR 54.540077
MVR 17.940272
MWK 2015.674822
MXN 19.700724
MYR 4.726284
MZN 74.210109
NAD 18.718275
NGN 1539.507517
NIO 42.46957
NOK 10.782043
NPR 177.416973
NZD 1.990875
OMR 0.44646
PAB 1.162469
PEN 3.895124
PGK 5.162576
PHP 72.778305
PKR 322.002809
PLN 4.324504
PYG 6846.935333
QAR 4.233029
RON 5.254739
RSD 117.376379
RUB 97.480262
RWF 1714.568213
SAR 4.367257
SBD 9.304421
SCR 16.326998
SDG 698.439375
SEK 11.237632
SGD 1.471782
SHP 0.859581
SLE 28.506359
SLL 24349.045533
SOS 664.293964
SRD 43.830473
STD 24033.76812
STN 24.239316
SVC 10.170845
SYP 15097.465338
SZL 18.706359
THB 38.40611
TJS 10.735148
TMT 4.075689
TND 3.369124
TOP 2.795806
TRY 56.43714
TTD 7.891586
TWD 36.729389
TZS 3074.187439
UAH 51.781086
UGX 4463.730863
USD 1.161165
UYU 46.766703
UZS 13704.985342
VES 965.447846
VND 30095.651299
VUV 136.892441
WST 3.163106
XAF 655.957
XAG 0.018128
XAU 0.000267
XCD 3.138106
XCG 2.09495
XDR 0.821004
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 275.253666
ZAR 18.769945
ZMK 10451.882332
ZMW 22.405244
ZWL 373.89461
SSP 6562.638665
MXV 2.2345
  • DAX

    129.8100

    25490.96

    +0.51%

  • SDAX

    -13.9000

    18400.89

    -0.08%

  • TecDAX

    9.6500

    3950.36

    +0.24%

  • Euro STOXX 50

    35.8500

    6304.82

    +0.57%

  • Goldpreis

    -22.1000

    4385.2

    -0.5%

  • MDAX

    37.5800

    31634

    +0.12%

  • EUR/USD

    -0.0012

    1.1601

    -0.1%

Gaskrise ab 2022 kostete Bund mindestens 50,4 Milliarden Euro
Gaskrise ab 2022 kostete Bund mindestens 50,4 Milliarden Euro / Foto: PIERRE ANDRIEU - AFP/Archiv

Gaskrise ab 2022 kostete Bund mindestens 50,4 Milliarden Euro

Die staatlichen Hilfen für Verbraucher und Unternehmen in der Gaskrise nach Russlands Angriff auf die Ukraine haben den Bund mindestens 50,4 Milliarden Euro gekostet. Das geht aus einer Aufschlüsselung des Bundesfinanzministeriums auf Antrag der Grünen-Fraktion im Bundestag hervor, die AFP am Freitag vorlag. Die Gas- und Strompreisbremsen fielen demnach am stärksten ins Gewicht.

Textgröße:

Die Kosten der Krisenunterstützung fielen damit deutlich geringer aus, als zunächst von der Bundesregierung angekündigt. Der damalige Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hatte im September 2022 angesichts der massiv gestiegenen Energiekosten seinen berühmten "Doppelwumms" angekündigt: Mit 200 Milliarden Euro sollte Wirtschaft und Verbrauchern unter die Arme gegriffen werden.

Mit der im November 2022 beschlossenen Strompreisbremse wurden dann die Strompreise für 80 Prozent des Verbrauchs auf 40 Cent pro Kilowattstunde gedeckelt. Sie kostete den Bund 16,3 Milliarden Euro. Die Gaspreise wurden 2023 auf zwölf Cent pro Kilowattstunde begrenzt - das kostete 14,3 Milliarden Euro. Zuvor hatte der Bund im Dezember 2022 für einen Monat die Abschlagszahlung für Gas übernommen - die sogenannte Soforthilfe, die mit 8,5 Milliarden Euro zu Buche schlug. Die drei Maßnahmen kosteten laut Bundesfinanzministerium zusammen genommen also über 39 Milliarden Euro.

Mehr als sechs Milliarden Euro kostete den Angaben nach zudem die Energiepreispauschale von je 300 Euro an Rentnerinnen und Rentner. Die Pauschalen für andere Bevölkerungsgruppen wie Tarifbeschäftigte, Studierende und Beamte fielen demnach deutlich weniger ins Gewicht, ebenso die Zuschüsse für energieintensive Unternehmen und verschiedene Heizkostenzuschüsse etwa für Azubis, Bafög- und Wohngeldempfänger.

Zunächst hatte die "Süddeutsche Zeitung" über die Zahlen berichtet. Die Zeitung verwies darauf, dass zum Beispiel die Mehrwertsteuersenkung, mit der im August 2022 vorübergehend die Steuer auf Gas von 19 auf sieben Prozent reduziert wurde, in der Auflistung fehlt. Der Bund hatte dafür laut Bericht 3,3 Milliarden Euro veranschlagt, dazu weitere knapp drei Milliarden für Länder und Gemeinden.

Die Grünen warnen angesichts der Zahlen vor der Wiederaufnahme von Gaslieferungen aus Russland. "Putins Gas war nie billig. Wir haben den Preis nur zu spät verstanden: Abhängigkeit, Erpressbarkeit und Krieg", erklärte der Grünen-Abgeordnete Niklas Wagener. "Wer heute erneut Putins fossile Fänge sucht, spielt mit der Sicherheit Europas - und riskiert das nächste Milliardengrab für die deutschen Steuerzahler."

Auch wenn die von Scholz angekündigte Summe von 200 Milliarden Euro wohl nicht erreicht wurde, entsprechen allein die gut 50 Milliarden Euro mehr als einem Zehntel des Bundeshaushalts, der für 2022 bei 496,0 Milliarden Euro angesetzt war. Allerdings war die Finanzierung des "Doppelwumms" über Nebenhaushalte 2023 ohnehin als verfassungswidrig eingestuft worden.

M.Soucek--TPP