The Prague Post - Merz: Regierung nimmt wegen hoher Spritpreise Steuern und Abgaben in den Blick

EUR -
AED 4.239788
AFN 75.040622
ALL 91.883303
AMD 420.434321
ANG 2.06692
AOA 1058.647782
ARS 1740.627623
AUD 1.619045
AWG 2.078043
AZN 1.959081
BAM 1.956433
BBD 2.324072
BDT 142.067186
BGN 1.94348
BHD 0.434948
BIF 3450.175817
BMD 1.154468
BND 1.468388
BOB 13.327369
BRL 5.94172
BSD 1.153883
BTN 110.726297
BWP 15.617322
BYN 3.503764
BYR 22627.58146
BZD 2.320671
CAD 1.606963
CDF 2666.822133
CHF 0.945573
CLF 0.027857
CLP 1100.012385
CNY 7.747064
CNH 7.749687
COP 3593.386927
CRC 516.371506
CUC 1.154468
CUP 30.593414
CVE 110.300202
CZK 24.304967
DJF 205.477357
DKK 7.475065
DOP 67.853124
DZD 154.380102
EGP 59.818554
ERN 17.317027
ETB 188.478301
FJD 2.553108
FKP 0.855612
GBP 0.855836
GEL 3.002705
GGP 0.855612
GHS 13.252344
GIP 0.855612
GMD 85.43077
GNF 10146.369986
GTQ 8.809002
GYD 241.409135
HKD 9.056199
HNL 30.969554
HRK 7.534868
HTG 150.811396
HUF 365.471231
IDR 20435.245889
ILS 3.51299
IMP 0.855612
INR 110.732798
IQD 1511.615157
IRR 1586903.457901
ISK 139.990681
JEP 0.855612
JMD 181.738788
JOD 0.818525
JPY 178.972649
KES 149.69979
KGS 100.958031
KHR 4674.552592
KMF 491.803603
KPW 1039.021965
KRW 1570.35465
KWD 0.356304
KYD 0.961628
KZT 516.085882
LAK 25823.576968
LBP 103329.772131
LKR 380.666433
LRD 201.46866
LSL 18.764795
LTL 3.408845
LVL 0.698326
LYD 7.331372
MAD 10.909724
MDL 20.060837
MGA 4980.65426
MKD 61.549643
MMK 2423.754967
MNT 4155.547596
MOP 9.323277
MRU 46.201746
MUR 55.518763
MVR 17.790118
MWK 2000.855893
MXN 19.78666
MYR 4.670949
MZN 73.770228
NAD 18.764795
NGN 1529.896268
NIO 42.464104
NOK 10.780545
NPR 177.168215
NZD 2.004371
OMR 0.443882
PAB 1.153883
PEN 3.872186
PGK 5.216733
PHP 72.482165
PKR 319.885246
PLN 4.342008
PYG 6868.191943
QAR 4.206042
RON 5.260681
RSD 117.377147
RUB 97.207474
RWF 1695.077681
SAR 4.332807
SBD 9.258258
SCR 15.88546
SDG 694.413583
SEK 11.285662
SGD 1.469616
SHP 0.85513
SLE 28.458289
SLL 24208.616617
SOS 659.439016
SRD 43.580765
STD 23895.165883
STN 24.50814
SVC 10.096222
SYP 15010.398974
SZL 18.770397
THB 38.432099
TJS 10.644489
TMT 4.04064
TND 3.380208
TOP 2.779683
TRY 56.15185
TTD 7.830567
TWD 36.776634
TZS 3054.294013
UAH 51.51154
UGX 4534.447142
USD 1.154468
UYU 46.405011
UZS 13575.626561
VES 971.120391
VND 29974.618623
VUV 136.328634
WST 3.153428
XAF 655.957
XAG 0.01826
XAU 0.00027
XCD 3.120008
XCG 2.079591
XDR 0.816269
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 273.060668
ZAR 18.76316
ZMK 10391.600486
ZMW 22.529483
ZWL 371.738367
SSP 6518.394132
MXV 2.24368
  • Euro STOXX 50

    -23.8800

    6236.5

    -0.38%

  • Goldpreis

    -14.6000

    4337.3

    -0.34%

  • TecDAX

    15.8700

    3976.62

    +0.4%

  • MDAX

    78.5900

    31135.75

    +0.25%

  • SDAX

    -54.6700

    18127.33

    -0.3%

  • DAX

    -38.5300

    25402.28

    -0.15%

  • EUR/USD

    -0.0014

    1.1543

    -0.12%

Merz: Regierung nimmt wegen hoher Spritpreise Steuern und Abgaben in den Blick

Merz: Regierung nimmt wegen hoher Spritpreise Steuern und Abgaben in den Blick

Die Preise an den Zapfsäulen steigen und steigen - Bundeskanzler Friedrich Merz sieht (CDU) eine "Belastungsgrenze" erreicht. "Ich bin der Meinung, dass wir handeln müssen", sagte er am Dienstag in Berlin. Das genaue Instrumentarium stehe noch nicht fest - die Regierung werde aber "Steuern und Abgaben in den Blick nehmen", kündigte Merz an. Die Mineralölbranche erwartet erst im kommenden Jahr eine Normalisierung der Preise.

Textgröße:

"Für viele Menschen, die täglich das Auto brauchen, ist eine Belastungsgrenze erreicht", sagte Merz. Das "genaue Instrumentarium" für Entlastungen stehe noch nicht fest, sagte der Kanzler weiter. "Wir stehen dazu deshalb in engem Austausch in der Bundesregierung und mit den Ländern." Es werde "sehr bald" einen Vorschlag geben. Bei der Kabinettssitzung am Mittwoch werden noch keine Beratungen erwartet; dem Vernehmen nach wird über mögliche Entlastungen aber zumindest am Rande des Kabinetts gesprochen werden.

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hatte sich am Montag für Direktzahlungen an Geringverdiener ausgesprochen - einen solchen "Auszahlungsmechanismus" habe die Koalition schon "vor langer Zeit besprochen", sagte Merz. Das Finanzministerium sei hier an der Arbeit. Er hoffe, es sei damit auch bald fertig. In der Zwischenzeit müsse die Regierung sich aber "über andere Möglichkeiten unterhalten".

"Wir können verschiedene Steuern und Abgaben in den Blick nehmen, um jetzt den Verbrauchern und Verbrauchern in Deutschland zu helfen", sagte der Kanzler. "Wir werden in der Koalition über dieses Thema sprechen und ich hoffe auch bald zu Lösungen kommen."

Einer Übergewinnsteuer, wie sie die SPD vorschlägt, erteilte der Kanzler erneut eine Absage. "Ich sehe im Augenblick keine ausreichende faktische Grundlage und auch keine rechtliche Grundlage für die Besteuerung von sogenannten Übergewinnen", sagte er. Eine solche zusätzliche Steuer würde die Raffinerien in Deutschland außerdem belasten, dabei stünden sie "unter erheblichem wirtschaftlichen Druck".

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) dagegen warb erneut für eine EU-weite Übergewinnsteuer. Die EU-Kommission müsse beim Thema Übergewinnsteuer "jetzt hier endlich konkrete Modelle und Instrumente" vorschlagen, forderte er in Berlin. Die Übergewinnsteuer werde beim Treffen der EU-Finanzminister in Dublin am Freitag eine Rolle spielen, kündigte er an. Klingbeil und fünf weitere europäische Finanzminister hatten im August gefordert, die Übergewinnsteuer auf die Tagesordnung des Treffens in Dublin zu setzen.

SPD-Fraktionsvize Armand Zorn, der auch Mitglied der koalitionsinternen Taskforce Spritpreise ist, sagte dem "Spiegel", er sei offen "für zielgerichtete Entlastungsmaßnahmen". Eine Übergewinnsteuer könne hier "zusätzliche Spielräume schaffen", fügte er hinzu.

Das Tanken in Deutschland hatte sich zuletzt spürbar verteuert: Nach Angaben des ADAC vom Dienstag erreichte der Preis für Super E10 zu Wochenbeginn ein weiteres Allzeithoch - ein Liter kostete am Montag im Tagesdurchschnitt 2,286 Euro. Der Preis für Diesel stieg um 0,8 Cent auf 2,412 Euro pro Liter - und war damit nur noch 3,4 Cent von seinem Rekord aus dem April entfernt.

Ein Grund für die derzeitige Entwicklung sind der hohe Preis für Rohöl sowie beschädigte Raffinerien in Kriegsgebieten. Auf dem gesamten Weltmarkt sind Öl- und Gasmengen infolge des Iran-Krieges derzeit deutlich verknappt - nicht zuletzt durch die Störung wichtiger Transportrouten.

Entscheidend für die Preisentwicklung sei "die weitere Entwicklung vor allem im Nahen Osten", sagte der Sprecher des Verbands Fuels und Energie, Alexander von Gersdorff, der "Rheinischen Post". "Käme es zu einem Friedensschluss, würden sich auch die Kraftstoffpreise allmählich beruhigen." Aber auch dann dauere es bis zu einer völligen Marktnormalisierung "weit bis ins Jahr 2027", fügte er hinzu. Das liege daran, dass "viel Raffineriekapazität verloren gegangen" sei.

O.Holub--TPP