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Das westafrikanische Burkina Faso, drittgrößter Produzent von Gold auf dem Kontinent, hat jetzt auch eine Raffinerie, um das Edelmetall selbst weiterzuverarbeiten. Präsident Ibrahim Traoré eröffnete die Raffinerie am Montag in der Hauptstadt Ouagadougou und erklärte, Burkina Faso habe einen "Meilenstein im Streben nach wirtschaftlicher Unabhängigkeit" erreicht.
Der Soldat Traoré hatte sich 2022 an die Macht geputscht und mehrere Goldminen verstaatlicht. Zur Eröffnung der Raffinerie erklärte er laut seinem Büro: "Unser Ziel ist es nicht mehr, ein Land zu sein, das lediglich seine Rohstoffe abbaut und ins Ausland verschifft. Wir wollen alle unsere Metalle vor Ort veredeln" und die gesamte Wertschöpfungskette im Land haben.
Die Nationale Goldraffinerie wurde demnach seit 2023 gebaut und kann im Jahr 164 Tonnen Gold verarbeiten. Ziel sind 515 Tonnen pro Jahr. Finanziert wurde der Bau laut Präsidentschaft vom Staat und heimischen privaten Investoren.
A.Slezak--TPP