The Prague Post - Aussicht auf Erholung am Bau: Mehr genehmigte neue Wohnung im August

EUR -
AED 4.12242
AFN 72.963247
ALL 91.36126
AMD 405.555576
ANG 2.009054
AOA 1029.342632
ARS 1698.359111
AUD 1.617125
AWG 2.021923
AZN 1.91042
BAM 1.95765
BBD 2.26104
BDT 138.085116
BGN 1.961959
BHD 0.424078
BIF 3359.929438
BMD 1.122511
BND 1.439698
BOB 13.162786
BRL 5.722787
BSD 1.122661
BTN 106.653808
BWP 15.434407
BYN 3.388552
BYR 22001.214798
BZD 2.257836
CAD 1.592214
CDF 2596.929673
CHF 0.928207
CLF 0.027999
CLP 1101.946453
CNY 7.510945
CNH 7.508156
COP 3566.385694
CRC 510.976275
CUC 1.122511
CUP 26.942906
CVE 110.389004
CZK 24.349621
DJF 199.914572
DKK 7.47516
DOP 68.827623
DZD 150.897474
EGP 59.985302
ERN 16.837664
ETB 183.373007
FJD 2.545462
FKP 0.846859
GBP 0.844235
GEL 2.90756
GGP 0.846859
GHS 13.061673
GIP 0.846859
GMD 82.494303
GNF 9876.05015
GTQ 8.576634
GYD 234.803764
HKD 8.809107
HNL 30.141994
HRK 7.534963
HTG 147.007103
HUF 363.786747
IDR 20244.8219
ILS 3.479863
IMP 0.846859
INR 106.618894
IQD 1700.787832
IRR 2015892.178868
ISK 136.193879
JEP 0.846859
JMD 178.511324
JOD 0.79589
JPY 177.22596
KES 145.612651
KGS 98.16316
KHR 4559.182426
KMF 493.904796
KPW 1010.25982
KRW 1500.493673
KWD 0.348876
KYD 0.935538
KZT 508.774727
LAK 25251.028009
LBP 100503.416979
LKR 371.612481
LRD 191.407573
LSL 18.551788
LTL 3.314483
LVL 0.678996
LYD 7.212102
MAD 11.001759
MDL 20.173932
MGA 5056.70291
MKD 61.70332
MMK 2357.043771
MNT 4039.2543
MOP 9.074172
MRU 44.983732
MUR 53.016326
MVR 17.353928
MWK 1946.295016
MXN 20.680884
MYR 4.584299
MZN 71.737089
NAD 18.551291
NGN 1495.342059
NIO 41.316597
NOK 10.619397
NPR 170.646454
NZD 1.986581
OMR 0.431611
PAB 1.122661
PEN 3.861838
PGK 5.095701
PHP 70.718008
PKR 310.7703
PLN 4.370205
PYG 6393.181703
QAR 4.092197
RON 5.335402
RSD 117.425968
RUB 94.177878
RWF 1656.468152
SAR 4.211861
SBD 9.052655
SCR 16.0523
SDG 675.193886
SEK 11.155205
SGD 1.43852
SHP 0.84721
SLE 27.703716
SLL 23538.498493
SOS 641.623618
SRD 42.252996
STD 23233.710512
STN 24.527443
SVC 9.822903
SYP 14594.887136
SZL 18.544832
THB 37.569316
TJS 10.345159
TMT 3.940013
TND 3.371087
TOP 2.702737
TRY 55.594033
TTD 7.619457
TWD 36.413025
TZS 2969.005563
UAH 50.358594
UGX 4518.075325
USD 1.122511
UYU 45.151324
UZS 13427.083151
VES 986.586777
VND 29036.552234
VUV 134.069109
WST 3.121567
XAF 655.957
XAG 0.019491
XAU 0.000268919973
XCD 3.033642
XCG 2.023246
XDR 0.793673
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 265.080939
ZAR 18.488031
ZMK 10104.015517
ZMW 22.368127
ZWL 361.448071
SSP 6499.832401
MXV 2.335077
  • Euro STOXX 50

    40.5200

    6208.78

    +0.65%

  • Goldpreis

    42.5000

    4212.6

    +1.01%

  • DAX

    243.8600

    25626.48

    +0.95%

  • TecDAX

    70.7200

    4041.11

    +1.75%

  • MDAX

    572.7000

    30789.13

    +1.86%

  • SDAX

    360.2300

    18314.03

    +1.97%

  • EUR/USD

    0.0038

    1.1259

    +0.34%

Aussicht auf Erholung am Bau: Mehr genehmigte neue Wohnung im August
Aussicht auf Erholung am Bau: Mehr genehmigte neue Wohnung im August / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Aussicht auf Erholung am Bau: Mehr genehmigte neue Wohnung im August

Im Bausektor verbessern sich die Aussichten auf eine Erholung: Die Zahl der erteilten Baugenehmigungen für neue Wohnungen ist im August wieder stärker gestiegen. 20.600 neue Wohnungen wurden genehmigt - 6,8 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Der allgemeine Aufwärtstrend bei den Baugenehmigungen war nach einem starken ersten Halbjahr im Juli etwas abgeflacht, zog dann aber wieder an.

Textgröße:

In den ersten acht Monaten dieses Jahres betrug das Plus gegenüber dem Vorjahreszeitraum weiterhin satte 12,1 Prozent, wie die Statistiker ausführten. Es wurden insgesamt 169.400 neue Wohnungen in Neubauten und bestehenden Gebäuden genehmigt.

"Das klingt nach viel, ist aber noch immer rund ein Drittel weniger als 2021, als im selben Zeitraum über 250.000 Wohnungen genehmigt wurden", erklärte der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe, Felix Pakleppa. "Wir erholen uns von einem historischen Tiefpunkt, von einem normalen Niveau sind wir noch weit entfernt." Zudem bedeute eine Genehmigung noch keine fertige Wohnung. Derzeit werde wegen der hohen Preise dann häufig doch nicht gebaut.

"Der Aufwärtstrend ist erfreulich, eine heute genehmigte Wohnung ist aber erst frühestens Ende 2028 fertiggestellt", wandte auch Tim-Oliver Müller vom Hauptverband der Deutschen Bauindustrie ein. "Die zwischenzeitlich auftretenden Risiken wie steigende Kosten für Baumaterialien und höhere Finanzierungskosten lassen Investoren und Bauherren vor dem Projektstart zögern."

"Wir brauchen jährlich rund 320.000 neue Wohnungen, darunter 100.000 Sozialwohnungen", erklärte der Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft, Axel Gedaschko. "Tatsächlich werden in diesem Jahr voraussichtlich nur rund 200.000 Wohnungen fertiggestellt."

In Mehrfamilienhäusern genehmigten die Aufsichtsbehörden den Angaben des Statistikamtes zufolge bis einschließlich August 90.600 Neubauwohnungen - 14,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Zudem wurden 31.500 neue Einfamilienhäuser (plus 7,8 Prozent) und 10.000 Wohnungen in Zweifamilienhäusern (plus 21,7 Prozent) genehmigt.

Hinzu kommt eine vergleichsweise geringe Zahl an neuen Wohnungen in Nichtwohngebäuden. Stärker ins Gewicht fallen durch Umbaumaßnahmen neu entstehende Wohnungen in Bestandsgebäuden. Von Januar bis August waren es 29.100 und somit 10,1 Prozent mehr als im Vorjahr.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Marco Luczak hält den Abwärtstrend beim Wohnungsbau damit für "gebrochen". "Das sind gute Nachrichten für alle Menschen, die auf der Suche nach einer bezahlbaren Wohnung sind und für unsere Volkswirtschaft", erklärte er.

Konträr dazu meldete das Ifo-Institut am Donnerstag allerdings eine etwas verschlechterte Stimmung im Wohnungsbau im September. "Die Zinserhöhung der EZB dürfte die Zuversicht im Wohnungsbau gedämpft haben", erklärte Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen. "Die Aussicht auf wieder höhere Finanzierungskosten belastet die Branche."

B.Hornik--TPP