The Prague Post - Iranischer Regisseur Panahi fürchtet Opferung des iranischen Volkes bei Atomgesprächen

EUR -
AED 4.25832
AFN 75.943571
ALL 92.851987
AMD 424.237526
ANG 2.075279
AOA 1064.433953
ARS 1725.068059
AUD 1.627158
AWG 2.088575
AZN 1.973233
BAM 1.956921
BBD 2.335698
BDT 142.299672
BGN 1.96696
BHD 0.437349
BIF 3462.238466
BMD 1.159514
BND 1.480229
BOB 13.469541
BRL 6.038399
BSD 1.159649
BTN 110.812999
BWP 15.611876
BYN 3.527375
BYR 22726.478286
BZD 2.332406
CAD 1.606965
CDF 2635.57538
CHF 0.938755
CLF 0.026937
CLP 1060.155289
CNY 7.818837
CNH 7.816013
COP 3623.794938
CRC 520.891641
CUC 1.159514
CUP 30.727126
CVE 110.326771
CZK 24.199091
DJF 206.512953
DKK 7.475626
DOP 67.857993
DZD 154.147022
EGP 58.208659
ERN 17.392713
ETB 187.600635
FJD 2.553479
FKP 0.856877
GBP 0.854968
GEL 3.026356
GGP 0.856877
GHS 12.757032
GIP 0.856877
GMD 85.245999
GNF 10187.703975
GTQ 8.84884
GYD 242.622703
HKD 9.09691
HNL 31.088406
HRK 7.53615
HTG 151.74496
HUF 361.745815
IDR 20662.774916
ILS 3.421611
IMP 0.856877
INR 110.841499
IQD 1519.25061
IRR 1593853.716827
ISK 142.226179
JEP 0.856877
JMD 183.715237
JOD 0.822116
JPY 184.605063
KES 150.330873
KGS 101.399525
KHR 4685.582993
KMF 495.112617
KPW 1043.563119
KRW 1636.317857
KWD 0.357938
KYD 0.966449
KZT 534.563906
LAK 26160.647037
LBP 103851.044971
LKR 384.790417
LRD 210.48785
LSL 18.746096
LTL 3.423744
LVL 0.701378
LYD 7.368221
MAD 10.750558
MDL 19.96435
MGA 4994.796527
MKD 61.554464
MMK 2434.733154
MNT 4169.788357
MOP 9.371006
MRU 46.492632
MUR 54.416554
MVR 17.914895
MWK 2010.899865
MXN 19.718579
MYR 4.710523
MZN 74.104325
NAD 18.746096
NGN 1569.768169
NIO 42.673893
NOK 10.923262
NPR 177.299268
NZD 1.959283
OMR 0.445825
PAB 1.159649
PEN 3.903385
PGK 5.134875
PHP 71.347178
PKR 321.849763
PLN 4.306128
PYG 6984.910769
QAR 4.239173
RON 5.240307
RSD 117.398461
RUB 98.707468
RWF 1701.867533
SAR 4.34422
SBD 9.332446
SCR 15.867431
SDG 696.287178
SEK 11.000822
SGD 1.479864
SHP 0.859045
SLE 28.403391
SLL 24314.432084
SOS 662.771078
SRD 44.03197
STD 23999.602854
STN 24.513725
SVC 10.147682
SYP 15076.003497
SZL 18.750255
THB 38.287738
TJS 10.698051
TMT 4.069895
TND 3.388797
TOP 2.791832
TRY 55.542701
TTD 7.8584
TWD 36.87606
TZS 3067.498266
UAH 51.876245
UGX 4314.41559
USD 1.159514
UYU 46.466016
UZS 13750.876841
VES 892.952435
VND 30385.069566
VUV 136.04403
WST 3.170681
XAF 656.318805
XAG 0.01765
XAU 0.000264
XCD 3.133645
XCG 2.090088
XDR 0.819837
XOF 656.324468
XPF 119.331742
YER 275.042063
ZAR 18.754678
ZMK 10437.014128
ZMW 21.847232
ZWL 373.363099
  • Goldpreis

    43.9000

    4481.2

    +0.98%

  • TecDAX

    -12.6300

    4093.24

    -0.31%

  • DAX

    -101.7000

    26338.61

    -0.39%

  • MDAX

    -107.4100

    32356.98

    -0.33%

  • SDAX

    -147.1900

    18486.32

    -0.8%

  • Euro STOXX 50

    -9.1400

    6530.45

    -0.14%

  • EUR/USD

    0.0020

    1.1593

    +0.17%

Iranischer Regisseur Panahi fürchtet Opferung des iranischen Volkes bei Atomgesprächen
Iranischer Regisseur Panahi fürchtet Opferung des iranischen Volkes bei Atomgesprächen / Foto: RALF HIRSCHBERGER - AFP/Archiv

Iranischer Regisseur Panahi fürchtet Opferung des iranischen Volkes bei Atomgesprächen

Der preisgekrönte iranische Filmemacher Jafar Panahi hat die Sorge geäußert, die Interessen des iranischen Volkes könnten bei den Gesprächen zwischen Vertretern der USA und des Iran am Freitag im Oman geopfert werden. "Das Volk hat in diesen Verhandlungen keinen Vertreter, und seine Interessen werden nie berücksichtigt", sagte Panahi am Mittwoch in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP in Paris. Das iranische Volk könne "leicht" geopfert werden.

Textgröße:

Panahi, der seine Unterstützung für die Proteste gegen die iranische Regierung im vergangenen Monat ausgesprochen hatte, blickte ohne Zuversicht auf die geplanten Gespräche zwischen den USA und dem Iran. "Was auch immer bei diesen Verhandlungen geschieht, es wird nicht zum Vorteil des Volkes sein", sagte er AFP.

Die jüngste Protestwelle im Iran hatte Ende Dezember begonnen. Sie entzündete sich zunächst an der schlechten Wirtschaftslage, richtete sich dann aber rasch gegen die Machthaber der Islamischen Republik. Die Führung in Teheran ließ die Demonstrationen im Januar gewaltsam niederschlagen.

Die in den USA angesiedelte Menschenrechtsorganisation Hrana konnte nach eigenen Angaben bislang mehr als 6800 Tote bestätigen, darunter dutzende Kinder. Die iranische Führung spricht von mehr als 3000 Toten. Einige Menschenrechtsgruppen gehen von bis zu 30.000 Todesopfern aus.

Panahi äußerte sich schockiert über die Opferzahlen. "Diese Zahl sprengt jede Vorstellungskraft", sagte er AFP. Die iranische Regierung habe jegliche Legitimität verloren. "Dieses Massaker ist die endgültige Bestätigung", sagte der Regisseur.

Für Freitag sind in Omans Hauptstadt Maskat Gespräche zwischen ranghohen Vertretern Teherans und Washingtons geplant. Teheran besteht darauf, dass sich die Gespräche auf die Atomfrage und die Aufhebung der Sanktionen gegen den Iran beschränken. Die USA und Israel drängen dagegen auf die Ausweitung der Verhandlungen, etwa auf Irans Raketenprogramm. Westliche Staaten werfen dem Iran vor, nach der Atombombe zu streben.

US-Präsident Donald Trump hat den Druck auf die Führung in Teheran in den vergangenen Wochen massiv erhöht. Er schickte Flugzeugträger in die Region und drohte der Führung in Teheran mit einer Militärintervention.

Der 65-jährige Panahi war im Dezember vergangenen Jahres in Abwesenheit wegen "Propaganda-Aktivitäten" gegen den Iran zu einem Jahr Gefängnis verurteilt worden. Er wurde zudem mit einem zweijährigen Reiseverbot belegt. Panahi betonte jedoch gegenüber AFP, er plane, in den Iran zurückzukehren. "Es ist meine Heimat und ich werde in mein Land zurückkehren", sagte er.

Panahi saß im Iran bereits im Gefängnis, 2010 knapp drei Monate und 2022 und 2023 etwa sieben Monate lang. Die iranischen Behörden hatten Panahi zudem jahrelang mit einem Berufs- und Ausreiseverbot belegt. Beim Filmfestival in Cannes im vergangenen Mai war es Panahi zum ersten Mal seit 15 Jahren gelungen, persönlich in der französischen Küstenstadt zu erscheinen.

S.Janousek--TPP